• Jochen Terpitz
  • Rechtsanwalt
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Aufbau eines Windparkportfolios

Aufbau eines Windpark-Portfolios für institutionelle Investoren

Einführung

Kraftwerksentwickler im Bereich Erneuerbare Energien sehen sich tiefgreifenden Marktänderungen gegenüber.

  • allmähliches Auslaufen des Einspeisetarifs, stärkere Bedeutung der Vermarktung
  • Internationalisierung, Ausschreibungen erfordern voraussichtlich höhere Finanzkraft

Aus vielen Gründen erscheinen langfristig orientierte institutionelle Investoren wie Lebensversicherungen, Pensionsfonds oder Vermögensverwalter („Family Offices“) als die natürlichen Partner der Entwickler.

  • Investitionen sind kapitalintensiv, erwirtschaften ab Inbetriebnahme aber regelmäßige Zahlungsflüsse
  • begrenztes unternehmerisches Risiko (je nach Gestaltung)

Befördert wird die Diskussion durch den Erfolg einzelner „YieldCos“, insbesondere in den USA, deren Konzept wegen anderer steuerlicher Regelungen jedoch nur schwer zu übertragen ist

Investoren-Interesse

Viele institutionellen Investoren bevorzugen gegenüber der Direktinvestition ein verfasstes Investitions-Vehikel in Form eines „Fonds“

  • sei es börsennotiert, als private Investitions-Gesellschaft („Club“) oder als regulierte Kapitalverwaltungsgesellschaft Adressierte Investoren
  • Bevorzugt risikoaverse Investoren mit limitierten Rendite-Erwartungen
  • Finanzinvestoren präferiert gegenüber strategischen

Kriterien für einen erfolgreichen „Fonds“ können sein:

  • Anfängliches Zielvolumen, z.B. ca. EUR 100 Mio Minimum (Ernsthaftigkeit / tragfähiges Volumen für Aufbau eines Teams)
  • Kein einzelner Investor erhält >20% (Kartellanmeldung vermeiden)
  • z.B. nicht unter EUR 20 Mio (Zahl der Investoren eingrenzen)
  • Die ersten Investitions-Windparks können bereits benannt werden.